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Dienstag, 5. April 2011

Mampfi

Ich hätte ja sooo gern ein Haustierchen. Leider ist der Held von der Vorstellung gar nicht angetan. Während ich ihn also weiter nerve bis ich endlich meinen Willen bekomme, habe ich mir ein Übergangstierchen angeschafft.

Mampfi erinnert mich sehr an mich selbst. Klein, drollig, lieb, unheimlich verfressen und aufgrund dessen ein wenig pummelig. Doch man muss ihn einfach lieb haben.

Bis ich den Helden umgestimmt habe kann noch viel Zeit vergehen. Immerhin liege ich ihm bestimmt schon seit über einem Jahr damit in den Ohren. Noch gibt er sich hartnäckig, aber irgendwann schaffe ich es. Die Lebenserwartung eines virtuellen Hamsters liegt zum Glück sehr viel Höher als bei seinen reellen Verwandten, die nur ca 2 Jahre alt werden. Sonst würde das Kerlchen meinen Triumph wahrscheinlich nicht miterleben.

Donnerstag, 31. März 2011

Moderne Folterinstrumente

Bei meinem Frühjahrsputz bin ich auf ein Foltergerät der besonderen Art gestossen. Es gaukelt dir nämlich vor, ganz toll für dich zu sein. Aber in Wirklichkeit will dir Schmerzen bereiten und dich abhängig machen. Die Rede ist von meinem Crosstrainer.

Mit Sport habe ich nicht viel am Hut, ich bin eher der Marathonleser. Mit Rekordzeiten im auf-der-Couch-rumlümmeln. Entspechend sieht es auch mit meiner Kondition aus. Als ich das erste Mal auf diesem Höllengerät stand musste ich nämlich feststellen, das ich kein bisschen Kondition habe. Null. Nada. Nix. Nach fünf Minuten hechtelte ich wie verrückt und mein hochroter Kopf dampfte schon. Auf Anraten des besorgten Helden stieg ich ab. Meine Beine waren schwer wie Blei, doch ein Funke Ehrgeiz keimte in mir auf.

Am nächsten Tag war ich vom Muskelkater gebeutelt und machte einen großen Bogen um meinen neuen Feind. Alle zwei Tage raffte ich mich auf und wollte ihn bezwingen. In der ersten Woche konnte ich kaum mehr aufrecht eine Treppe bewältigen, doch nach und nach wurde es besser. Ich schaffte eine halbe Stunde ohne danach auszusehen als wäre ich tagelang vor den Hunnen geflohen. "Ist doch super" höre ich Euch schon rufen. Ich gebe Euch gar nicht so unrecht. Doch dann hat mich eine dicke Erkältung heimgesucht und ich konnte zwei Wochen nicht mehr trainieren. Jetzt müsste ich praktisch wieder bei Null anfangen. Auf gar keinen Fall. Ich sehe das triumphierende Grinsen des Höllengeräts. Ja es hat mich besiegt. Vorerst.

Wenn das Wetter schöner ist gehe ich wieder walken. Und wenn ich dann in Form bin kann dieses Mistding was erleben!

Donnerstag, 14. Januar 2010

Gesagt, getan!

Schatz und ich haben mal wieder in der großen Anekdotentüte gekramt und dabei haben wir mal wieder einen Klassiker zutage befördert, den ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten möchte.

Fröhlich plaudernd gingen Schatz und ich durch das nasskalte Wetter. Wir waren grade beim Dönerladen um die Ecke gewesen und auf dem Weg zurück in seine Wohnung. Zu dieser Zeit hatte Schatz eine süße kleine Kellerwohnung mit eigenem Eingang der über eine gefließte Aussentreppe zu erreichen war. Bei nassem Wetter war diese meist überaus rutschig. Unser geschwätiges Thema an diesem Abend war sein Umzug, der in der nächsten Woche stattfinden sollte. Wir waren schon fast da. Es trennten uns nur noch ein paar wenige Meter von der Treppe.
Schatz: "Also wenn ich ehrlich bin verwundert es mich schon, das niemand diese rutschige Treppe hinuntergefallen ist, solange ich hier wohne."

Kaum war der Satz ausgespochen, glitt ich aus und legte mit lautem Getöse eine wirklich filmreife akrobatische Glanzleistung hin, die allerdings einen Abzug in der B-Note bekam. Anstatt wieder elegant und leichtfüßig wie eine Katze wieder auf meinen Füßen zu landen, pumpste ich auf mein Hinterteil und rutsche auf eben jenem auch noch die letzten Stufen hinunter. Als sich mein Verstand so langsam wieder sammelte viel mir zuerst auf, dass ich immernoch die Tüte mit unserem Abendessen in der Hand hielt. Wenigstens das war noch heile. Dann bemerkte ich das Pochen. Ich musste mich mit dem Gedanken abfinden, dass meine Gesäßregion nicht so glimpflich davon gekommen war. Schatz sammelte mich auf und verfrachtete mich zunächst auf die Couch.

Nachdem der erste Schock überwunden war rappelte ich mich zur ersten Schadensbegutauchtung wieder auf. Das Resultat aus meiner unfreiwilligen Zirkusnummer war ein riesiger blau/grün/gelb/roter Fleck, der so groß war, das ich ihn mit einer Hand nicht verdecken konnte. Es kam sogar das mir meine Blutspendeärztin aufgrund der enormen Größe des Flecks vom Spenden abriet! Auf jeden Fall ist das eine Geschichte an die Schatz und ich uns noch verflixt lange zurück erinnern werden!

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Man hört es, doch man glaubt es kaum!

Immer wieder berichten die Medien davon, das Pinnummern von EC Karten ausgespäht werden und das man entsprechende Nummer UNBEDINGT geheim halten sollte. Eigentlich, so sollte man meinen, müssten das inzwischen alle Bürger der Bundesrepublik wissen. Doch immer wieder hört und sieht man die unglaublichsten Dinge.

Eines schönen Tages begab es sich mal wieder, das die gedruckten Zahlmittel in meiner Börse knapp wurden. Sodenn begab ich mich zu der Bank meines Vertrauens um Nachschub zu holen. Kurz nachdem ich den Automaten erreicht hatte und nach der Bankkarte kramte, begab sich eine ältere Mitbürgerin an den Automaten nebenan. Klugerweise sind diese Automaten so aufgestellt, das man seinen Nachbarn nicht beobachten kann. Das Auspähen kann man sich aber sparen, wenn es Leute gibt, die jeden Schritt den der Automat anweist, mit zu murmeln.

"Ah ja.... Auszahlung" -piep-
"Pinnummer eingeben, so so..."
"Dann wollen wir mal, also das war die eins..." -piep-
"als nächstes dann die zwei..." -piep-
"ähm, nun die drei..." -piep-
"und dann, achja die vier!" - piep-

Bitte, bitte liebe Leute! Nur weil man euch beim eingeben nicht über die Schulter schaut, heißt es nicht automatisch das alle anderen anwesenden Personen um euch herum TAUB sind! Ich bitte euch inständig euer Hirn einzuschalten BEVOR ihr ein Bankgebäude betretet oder ihr euch einem Geldautomaten nähert!

Ebenso dümmlich ist es sich seine Pinnummer mit einem Gefrieretikett auf die Karte zu kleben oder die Karte samt Pinnummernzettelchen neben dem Automaten liegen zu lassen. Nicht alle Leute sind so ehrlich wie meiner einer. Wenn man wirklich einer technischen Falle auf den Leim geht, kann ich das verstehen. Aber sowas?! Einfach unfassbar!

Donnerstag, 12. Februar 2009

Die Rache der Paprika

Da stand ich nun in der Küche, gewillt dem Helden eine nahrhafte Mahlzeit zuzubereiten. Lecker muss es sein, natürlich sind meine Kochfertigkeiten dafür ausreichend genug. Wenn möglich sollte es Fleisch enthalten. Klar auch kein Problem, Männer brauchen halt Fleisch. Und möglichst Nahrhaft und Fettarm. Viel Gemüse dabei und alles wird gut.

Nachdem ich mich also für ein Gericht entschieden hatte und alle Zutaten für eine würdige Speise zusammengetragen hatte fing ich also mit der Zubereitung an. So weit so gut.

Ich nahm zur Zerkleinerung des Fleisches das große Messer, wie ich es immer tue. Ja größer das Messer, desto toller. Nach dem Fleisch nahm ich mir das Gemüse vor. Zunächst die Paprika. Während ich voller Elan meinem Lieblingsnachtschattengewächs zu Leibe rücke löst sich die Klinge aus dem Griff und fliegt auf mich zu!

Sie streift meinem Arm und fällt zu Boden. Ganz erstarrt vor Erstaunen starre ich die Klinge an und rechne jeden Moment mit einem weiteren Angriff. Nach fünf Minuten komme ich wieder zu mir und rufe den Pizzadienst meines Vertrauens an. Woher kommen bloß all diese Feindseligkeiten??

Montag, 1. Dezember 2008

Attentat

Die Heizung in unserem Flur hat gestern ein Attentat auf mich verübt. Als ich nichtsahnend ins Schlafzimmer ging, hat mich dieses schwere Biest angefallen. Es ist einfach so auf mich draufgesprungen. Wahrscheinlich hat es meine Entscheidung nicht verkrftet, dass ich zunächste die Fenster einer gründlichen Reinigung unterziehen werde und die Heizkörper meines erachtens noch warten können. Vielleicht sind sie auch neidisch, weil die Fenster nach der Reinigung auch noch Weihnachtlich geschmückt werden. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass meine Verletzung 7 x 3 cm groß ist, und mich in den schönsten Regenbogenfarben anfunkelt. Autsch!

Samstag, 4. Oktober 2008

Der Betriebsausflug

Oder wie ich diesen Post auch hätte nennen können: Rettet mich!

Es begab sich das in der Kanzlei, wie jedes Jahr, einen Betriebsausflug anstand. Letzte Woche Freitag trafen sich alle morgens um 09:00 Uhr vor dem Büro. Ein Reisebus sollte uns zum Wildpark Vosswinkel bringen, wo ein Klettererlebnis anstand. Mit einem etwas mulmigen Gefühl stieg ich ein. Habe ich schon meine Höhenangst erwähnt? Ich sagte mir immer wieder dass nichts passieren kann und wir fuhren los.

Zunächst also die Busfahrt. Unser Fahrer war höchstmotiviert mit meiner Arbeitskollegin am flirten, da müssen wir ein wenig Nachsicht mit seinem Fahrstil haben. Nicht nur das er geschaltet hat, als wäre es sein erstes Mal und so untertourig gefahren ist, das ich selbst auf der Autobahn gedacht habe das er den Bus gleich absaufen lässt, nein auch einer roten Ampel an einer Hauptverkehrstrasse wurde einfach ignoriert. Ob der Motorradfahrer heil geblieben ist, den er in einem halsbrecherischen Manöver überholt hat ist mir nicht bekannt. Froh noch am Leben zu sein stiegen wir am Wildpark aus.

Hier wurden wir von unserer Klettertrainerin abgeholt. Auf dem Weg zum Kletterwald machte ich mir zunächst Gedanken über eine alternative Rückfahrgelegenheit.

Am Kletterwald angekommen war ich immer noch frohen Mutes. Ein Blick nach oben offenbarte mir die einzelnen Strecken. Alles fröhlich und niedlich mit Farben kenntlich gemacht. Grün für die Teststrecke, blau für die Strecke mit bis zu 8 m Höhe, rot an der 12 m Strecke und lila für die 16 (!) m hohe Strecke. Es gab mehrere Trainer die uns als erstes erklärten was es in dem Wald für Regeln gab und wie wir die Ausrüstung anlegen mussten. Bis auf ein paar verknotete Körperteile war das noch sehr einfach. Dann ging es ab auf die 1,20 m hohe Teststrecke.

Sichern, Kontrolle und los. Das erste Hindernis war eine Treppe. Bis hierhin noch alles gut. Die Strecken bestanden immer abwechselnd aus einem Hindernis und einer Baumplattform. Das nächste Hindernis: ein Tarzanseil. Immer noch ok. Es ging über Baumstämme, Hängebrücken und so genannte "Rutschen". Man setzt sich in den Sicherungsgurt, hackt sich an einer Halterung ein und gleitet auf die andere Seite. Wie auf einer Spielplatzseilbahn. Man muss nix machen nur warten bis man ankommt. Schön. Gefällt mir. Übungsparcours geschafft. Immerhin auf 1,20 m.

Nun sollten wir mindestens zu zweit eine andere Strecke klettern. Die Lilafarbene war glücklicherweise gesperrt. Nicht nur das sie viel zu hoch war, die Hindernisse schaukelten schon vom bloßen ansehen. Also entschied ich mich für das nächst höhere. Blau - bis 8 Meter.

Ich bekomme ja schon im Schwimmbad auf dem drei Meter Turm weiche Knie. Nun war ich dabei auf einen Baum zu klettern und mich auf 8 Meter Höhe zu bewegen. Ich musste verrückt geworden sein. Die Leiter nach oben schien endlos. Der Blick nach unten war ein großer Fehler und ich krallte mich schlagartig an der Rinde des Baumstammes fest. Ich bekam mich allerdings wieder in den Griff und meine Kolleginnen weckten den Kampfgeist in mir. Warum sollte ich das nicht können? Also wurde die Hängebrücke in Angriff genommen. Schritt für Schritt, vorsichtig aber bestimmt ging ich hinüber. Auf der nächsten Plattform angekommen klammerte ich mich wieder an den Baum. Das nächste Hindernis sah nicht sonderlich vertrauenserweckend aus. Ein Stahlseil, recht dünn und so komische Kordeln zum festhalten wo ich aber erstmal nicht drankam. Toll. Doch runter kam ich hier nicht. Also weiter.

Ich nahm all meinen Mut zusammen und setzte den ersten Fuß auf das Seil. Sofort brach mir der kalte Schweiß aus. Das Seil war nicht stramm, es schwankte hin und her sobald es jemand betrat. Mein Chef rief mir von einer anderen Plattform aufmunternde Worte zu. Ich setzte den nächsten Fuß auf das Seil. Bis zur Mitte setzte ich artig ganz langsam einen Fuß vor den anderen. Doch dann machte ich einen großen Fehler. Ich griff nach der Kordel. Hier hatte ich halt. Ich schlug meine Krallen immer tiefer in die Kordel. Ich hatte das Gefühl als wäre ich mittlerweile so verkrampft, das man mir die Finger brechen müsste, um mich zu retten. "Sie machen das Prima! Nur weiter so!", rief die Trainerin von unten. Daraufhin begang ich den nächsten Fehler. Ich war die ganze Zeit über darauf bedacht mich auf das Hindernis, in diesem Fall das Seil, zu konzentrieren und NICHT nach unten zu sehen. Ich sah nach unten. Mit einem Mal bereute ich zutiefst das ich mein Handy nicht mit auf den Baum genommen hatte, und nun nicht meine letzten Minuten mit dem Held teilen konnte. Auf der anderen Seite immer noch mein Chef. Wieder aufmunternde Worte. Mittlerweile kämpfe ich schon mit den Tränen. Gut das man das auf 8 Meter Höhe nicht so gut erkennen kann. Ich hebe den ersten Fuß an und das Seil beginnt abermals gefährlich zu schaukeln. Die letzten drei Meter werden zur Tortour. Ich habe gefühlte Wochen bis zur anderen Seite gebraucht. Aber ich habe es geschafft!

Die Trainerin stand inzwischen auf der Plattform und schlug mir vor mich abzuseilen. Ich erklärte ihr dass sie als 45 kg Fliegengewicht mich nicht abseilen würde, sondern mich in den Tod schickt. Sie lachte. - Ich nicht. Ich guckte so lange so verzweifelt das ich an einer Strickleiter runtergehen durfte. Ich war die einzige die das dufte. Im Übrigen war ich nicht die einzige die es an diesem Hindernis zerrissen hat.

Um dem Tag noch was Gutes zu geben bin ich mit einem Arbeitskollegen die Kinderstrecke (gelb bis 4 Meter) geklettert. Ha! Ich habe es geschafft und es war lustig!

Anschließend gab es ein großes Weizen zur Beruhigung. Nun musste ich nur noch die Rückfahrt überleben!

Freitag, 19. September 2008

Ein wenig Luft gefällig?

Hier mal ein wirklich kreatives Webfundstück:

Der Kolonialwarenladen

Hier gibt es nicht nur heiße Luft in Tüten, nein auch einzelne Socken kann man hier erwerben. Auch Service wird hier groß geschrieben. Überraschungseier werden auf Wunsch für den Kunden probegeschüttelt.

Auch die Variationsmöglichkeiten sind gradezu gigantisch. Unter der Rubrik "Lebensmittel" gibt es beispielsweise das Butterbrot mit Käse. Dieses kann Wahlweise in Kassler- oder Roggenausführung bestellt werden und es gibt drei Sorten Käse zur Auswahl. Gegen einen kleinen Aufpreis kann man sogar Wurst bestellen.

Sogar Lifestyle Produkte sind erhältlich. Schaut mal rein!

Sonntag, 14. September 2008

Plagegeister

Der erste Tag meines Urlaubs war noch nicht ganz vorbei und ich wurde schon mehrfach von Mücken gestochen worden. Das sich diese Viecher gerne mit mir anlegen weiß ich spätestens nach DIESEM Vorfall. Aber das fand ich übertrieben. Fünf Stiche in drei Stunden. Die Mücken hier in Kärntern würden noch alle an Adipositas sterben, so hoch wie mein Cholesterinspiegel immer ist. Aber im Urlaub darf man das.

Um euch einen Einblick in meinen Kampf gegen stechende Insekten zu geben hier ein Auszug aus meinen Tagesaufzeichnungen:

Tag 1
Trage schon fünf Mückenstiche mit mir herum. Habe drei Mücken im Schlafzimmer getötet, weiß aber nicht ob das alle waren. Um weiteren Angriffen in der Nacht vorzubeugen lege ich die Leichen meiner Peiniger gut sichtbar auf den Nachttisch. Als Warnung sozusagen für andere Blutsauger.

Tag 2
Die abschreckende Wirkung der wenigen Leichen erzeugte leider nicht den gewünschten Effeckt. Die Zahl der Stiche an meinem geschundenen Körper beläuft sich auf nun Zwölf. Habe angefangen nach dem Haufenprinzip zu arbeiten. Ein Haufen Leichen im Schafzimmer, einer auf der Fensterbank und einer vor der Haustür. Das sollte unübersehbar sein.

Tag 3
Habe eine größere Fliegenklatsche gekauft, denn ich habe das Gefühl das sie es auf mich abgesehen haben.

Tag 4
Auch das Haufenprinzip hat versagt. Eher sieht es nach dem Gegenteil aus. Es scheint, als würden sich nun alle mit einem Stachel versehenen Insekten zusammenrotten, um ihre toten Kameraden zu rächen.

Tag 5
Die Haufen sind schon beachtlich angewachsen. Um einer Seuche vorzubeugen werde ich alle Leichen im Garten zu einem großen Haufen zusammenkippen und anzünden.

Tag 6
Mittlerweile fallen meine Feinde Rottenweise übermich her. Sobald sich ihre Reihen lichten, zieht sich die Rotte zurück und schickt eine neue nach.

Tag 7
Habe das Zimmer mit Insekten-Ex eingenebelt. Habe mir von dem Vermieter eine Schaufel und eine Schubkarre geborgt um die Leichen zu beseitigen. Die Pfadfinder von gegenüber freuen sich auf das große Lagerfeuer am Abend. Ich glaube aber nicht das das mit den Marshmallows eine gute Idee ist. Bei den vielen Pestizieden.

Tag 8
Die Insekten haben einen neuen Schlachtplan entwickelt. Sie schicken ihre Stoßtrupps erst los, wenn ich eingeschlafen bin.

Tag 9
Soeben bin ich mit der Installation der Selbstschussanlage fertig geworden. Trage die Hoffnung auf einen Sieg wieder in mir.

Tag 10
Musste die Selbstschussanlage wieder entfernen. Sie funktionierte einwandfrei, wenn auch ein wenig laut. Doch Mithilfe von Ohrenstöpseln konnte ich dennoch ruhig schlafen. Leider ist der Hund der Nachbarn der Anlage zum Opfer gefallen. Außerdem können sich die Pfadfinder über frischen Wildschweinbraten freuen.

Tag 11
Die Lage scheint aussichtslos. Ich überlege wie ich meiner Familie und dem Helden erklären soll, dass ich als lebender Streuselkuchen nach Hause komme. Habe außerdem einen Notar mit der Niederschrift meines letzten Willens beauftragt, falls ich hier nicht mehr lebend rauskomme weil ich beispielsweise von einem anapylaktischen Schock dahingerafft worden bin.

Wie ich wieder rausgekommen bin? Hehe. Ich habe ein Bittschreiben an meine alte Freundin Kankra verfasst. Habe ihr drei lebende Hobbits versprochen, falls sie die Lage wieder in den Griff bekommt...

Dienstag, 9. September 2008

Ist es Magie?!

Marcus von Verstand in Gefahr?! fand unglaubliches über mich heraus: SIEHE HIER! Ich habe es geschafft seine Seite vor 14.130 Tagen zu verlinken. Also vor grob 38 Jahren. Merkwürdig, ich bin scheinbar viel älter als ich dachte. Irgendwie sind wohl ein paar Jahre an mir vorbei gegangen.

Schön ist das ich mich mit solchen Sachen auch mal selbst überraschen kann. Wer kann das sonst von sich behaupten?

10 Tipps...

...für den Freund meiner Tochter
(könnte von meinem Vater stammen; würde ich auch so in etwa von jedem guten Vater erwarten)

1. Wenn du in meine Einfahrt fährst und hupst, solltest du was anliefern - ausliefern werde ich dir in diesem Fall nämlich niemanden.

2. In meiner Gegenwart fasst du meine Tochter nicht an. Du darfst sie ansehen - oberhalb der Schultern. Augen oder Hände, die nicht von meiner Tochter lassen, werde ich entfernen.

3. Ich weiß, bei Jungen deines Alters ist es gerade sehr angesagt die Hosen so zu tragen, als ob sie jeden Moment herunterrutschen würden. Nimm's bitte nicht persönlich aber du und deine Freunde, ihr seid allesamt Volltrottel.
Dennoch möchte ich mich aufgeschlossen zeigen und unterbreite folgenden Vorschlag: Du darfst mit blitzender Unterwäsche und übergroßen Hosen vor meine Haustür treten, ohne dass ich mich aufrege. Aber um sicherzustellen, dass du deine Hosen während deines Rendezvous nicht zufällig verlierst, werde ich sie aber an dir festtackern.

4. Man hat dich sicherlich schon aufgeklärt, dass Sexualkontakt ohne Verhütungsmittel heutzutage ein tödliches Risiko bedeuten kann. Was Sex mit meiner Tochter betrifft bin ich das Verhütungsmittel. Und das tödliche Risiko auch.

5. Es wird allgemein erwartet, dass wir uns über Sport, Politik und das Tagesgeschehen unterhalten, um uns näher kennen zu lernen. Ich bitte, das zu streichen. Ich wünsche von dir lediglich erfahren, wann ich meine Tochter wieder in meine Obhut nehmen kann - genauer gesagt erwarte ich dieses eine Wort: "früh".

6. Du bist sicher ein fescher Kerl und könntest dich auch mit anderen Mädchen verabreden. Damit bin ich einverstanden, solange es meine Tochter auch ist. Andernfalls wirst du gefälligst solange mit ihr ausgehen, bis sie dich satt hat. Wenn du sie zum Weinen bringst, bring ich dich zum Weinen.

7. Seufze nicht und zappele nicht rum, weil du eine Stunde oder länger im Flur stehst und auf sie wartest. Wer pünktlich ins Kino will, der sollte sich erst gar nicht verabreden. Meine Tochter macht sich gerade zurecht und das kann länger dauern als der 3-spurige Ausbau des Mainzer Rings. Mach dich lieber nützlich, zum Beispiel könntest du mir das Öl wechseln.

8. Folgende Plätze eignen sich nicht als Treffpunkte mit meiner Tochter: Orte mit Betten, Sofas oder Möbeln die weicher sind als ein Holzschemel. Unbeleuchtete Orte. Orte, an denen getanzt, Händchen gehalten wird oder an denen fröhliche Stimmung herrscht. Beheizte Orte, die das Tragen von Shorts, Hängern oder etwas anderem als Overalls, Sweater und einem gefütterten, bis obenhin zugeknöpften Parka nahe legen könnten. Filme mit stark romantischen oder sexuellen Szenen sind strikt zu meiden, Kettensägefilme sind ok. Eishockeyspiele sind ok. Zuhause mit den Eltern rumhängen ist sehr ok.

9. Lüge mich nicht an. Ich mag wie ein übergewichtiger Einfaltspinsel wirken, der seine besten Jahre hinter sich hat. Aber wenn es meine Tochter angeht, bin ich der allwissende, rächende Gott. Falls ich frage, wohin ihr geht und mit wem, hast du genau EINE Gelegenheit, mir die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Ich besitze ein Gewehr, eine Schaufel und viel Platz im Garten. Treib keine Spielchen mit mir.

10. Fürchte dich. Sehr. Immer wenn ich herumsitze und nervös auf die Rückkehr meiner Tochter warte, komme ich ins Grübeln. Dann steigt in mir die Erinnerung an die Zeit bei der Fremdenlegion hoch und die Stimmen befehlen mir wieder, mein Gewehr zu reinigen. Nach Abstellen deines Fahrzeuges bitte die Hände über den Kopf erheben. Dabei deutlich die Parole nennen, die rechtzeitige Rückkehr meiner unversehrten Tochter bestätigen, unverzüglich einsteigen und abfahren. Das Betreten des Anwesens ist nicht erforderlich.

Die Gestalt im Kampfanzug im Vorgarten bin ich.

Dienstag, 2. September 2008

Fight!

Let´s fight with googlefight!

Hab mal Spasseshalber gegen den Helden gekämpft. Habe ganz kläglich verloren. Resultat: Mein Name: 50 Name des Helden: 529!

Nette Fights von mir getestet:

God vs Satan
582.000.000 : 41.500.000
God wins!

Metal vs. Hip-Hop
638.000.000 : 275.000.000
Metal wins! (muharhar!)

Scotch vs. Whisky
23.600.000 : 24.700.000
Whisky wins!

Marge Simpson vs. Homer Simpson
2.350.000 : 5.980.000
Homer wins!

Day vs. Night
0 : 1.090.000.000
Night wins! (Hä, Day 0?)

Mittwoch, 27. August 2008

Phobien

Jeder Mensch hat vor etwas Angst. Wenn jemand von einer Phobie spricht, so redet er von einer unbgründeten und anhaltenden Angst. Allerdings muss man zwingend von einer "normalen Angst" und einer Phobie unterscheiden.

Zitat:
Kennzeichen der Phobie ist, dass der Betroffene nicht die bestimmten Objekte oder Ereignisse fürchtet, sondern die mit deren Kontakt verbundenen Konsequenzen. Beispielsweise hat er Angst im Fahrstuhl zu ersticken, von einem Hund zerfleischt zu werden oder über das Geländer einer Brücke hinunterzufallen. Meist weiß er, dass seine Angst unbegründet ist, und dennoch schafft er es nicht, sich in diese für ihn Angst auslösende Situation zu begeben. Ist er weit von der Gefahrensituation entfernt, fühlt er sich sicher.


Es ist unglaublich vor was man alles Phobien entwickeln kann. Bei Wikipedia habe ich eine Liste mit wahnsinnig vielen Phobien gefunden. Die interessantesten habe ich mal herausgeschrieben:

Alliumphobie Angst vor Knoblauch
Diesen Menschen kann man nur wünschen, dass sie nicht direkt neben einer Döner-Bude wohnen /arbeiten!

Anglophobie Angst vor England und/oder seiner Kultur
Finde ich gar nicht so unverständlich, die von der Insel sind zum Teil auch ganz schön eigenartig.

Arachibutyrophobie Angst vor Erdnussbutter, die am Gaumen kleben bleibt
Demjenigen kann geholfen werden: Man tausche die Erdnussbutter gegen eine Nuss-Nougat-Creme ein.

Barophobie Angst vor der Schwerkraft
Kann man da was machen?

Chrematophobie Angst vor Geld
Bevor sich der Fiskus darüber freut nehme ich es euch gerne ab.

Eosophobie Angst vor Tageslicht, Dämmerung
Ist so etwa der Mythos Vampir entstanden?

Euphobie Angst vor guten Neuigkeiten
Bei schlechten Neuigkeiten könnte ich es eher verstehen.

Friggaphobie Angst vor Freitagen
Aber da fängt doch der schönste Teil der Woche an!

Glucodermaphobie Angst vor der Haut, die sich beim Abkühlen auf der Milch (Kakao) bildet
Dazu fällt einem nix mehr ein, oder?

Hellenologophobie Angst vor griechischen (Fach)ausdrücken
Soll vor allem bei Geschichtsstudenten recht verbreitet sein. Grade in der Zeit der Prüfungen.

Hippopotomonstrosesquippedaliophobie Angst vor langen Wörtern
Einen längeren Fachausdruck gab es wohl nicht!?

Kinetophobie Angst vor Bewegungen oder sich zu bewegen
Die typische Beamten-Phobie.

Mageirocophobie Angst davor zu kochen
Nicht jeder kann ein Johann Lafer oder Jamie Oliver sein.

Syngenesophobie Angst vor Verwandten
Bei so mancher Verwandtschaft ist das ohne weiteres nachvollziehbar.

Nicht das ihr mich falsch versteht. Phobien sind durchaus nicht witzig und da ich selbst unter einer Pobie (der Arachnophobie - Angst vor Spinnen) leide, finde ich das ich das Thema ruhig mit einem Zwinkern im Auge betrachten darf. Ich möchte nicht das sich von mir jemand gedemütigt oder beleidigt fühlt.

Samstag, 2. August 2008

Beschäftigungstherapie

Ich hoffe ihr werdet mich nicht zu sehr vermissen, denn in den nächsten zwei Wochen ist auch auf dem Blog URLAUB angesagt. Wer Langeweile hat klickt sich durch meine überarbeitete Blogroll oder kann sich hiermit ein wenig die Zeit vertreiben bis ich wieder da bin:

DIE ANSTALT (Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere)
Hilf den armen Plüschies über ihre Psychosen hinweg zu kommen. Egal ob das süße Kroko, das kleine Hippo, die Klapperschlange, das Schaf oder die Schildkröte - sie brauchen alle Hilfe.

Das Gummibärchen-Orakel
Noch mehr Spass macht es mit einer Tüte echter Bärchen daneben. Wenn einem das vorausgesagte nicht passt dann werden die Beweismittel einfach schnell aufgegessen.

Künstliche Intelligenz
Es ist ein Spiel bei dem die künstliche Intelligenz versucht innerhalb von 18 Fragen von euch ausgedachte Begriffe zu erraten. Ein wirklich netter Zeitvertreib. (gefunden beim Schlaublog)

Hapland
Hier könnt ihr eure grauen Zellen mal so richtig auf Trab bringen. Wer verzweifelt kann mich ja in zwei Wochen um ein paar Tipps bitten.


Für die, die lieber ein wenig Shoppen:

Riesenmikroben
Hier kannst du deinen Lieblingsvirus als Kuscheltier bestellen! Oder wie wäre es mit einem niedlichen Magengeschwür? Ansonsten auch immer effektiv wenn man der Syphilis mal ordentlich eine verbraten möchte.

Ameisenfarm
Ihr wollt jemandem beim arbeiten zusehen? Wie wäre es mit den fleißigsten Tieren des Waldes? Ja? Dann habe ich hier genau das richtige. Geeignet auch für die ganz faulen unter euch, denn das Gel bietet den kleinen Krabblern alles was sie brauchen.

Ich wünsche allen angenehmes Wetter und viel Spaß! Ich hoffe euch alle nach meinem Urlaub hier wiederzusehen! Bis dann!

Montag, 28. Juli 2008

Arbeiten bei Hitze

Hier ein paar Tipps um das Arbeiten bei gefühlten Temperaturen um die 50 °C etwas erträglicher zu machen.

(Anmerkung des Autors: diese Tipps sind nicht zwangsweise von mir getestet worden und ich übernehme keinerlei Haftung für eventuelle Nebenwirkungen)

  1. Gehen Sie nur noch in Unterwäche arbeiten.
  2. Packen Sie Eiswürfel in die Unterwäsche.
  3. Stellen Sie eine Fusswanne mit Eiswürfeln unter den Schreibtisch. Auch ein durch das Wasser hervorgerufener Stromschlag kann erfrischend wirken.
  4. Stirnbänder gelten jetzt wieder als der letzte Schrei. Man kann sich so Kühlakkus bequem an den Kopf binden. (Vorsicht vor Hirnfrost!)
  5. Um zu vermeiden das beim Einsatz großer Ventilatoren die Dokumente umherfliegen, nehmen Sie sich einfach eine Spitzhacke und zweckentfremden Sie die Pflastersteine vom Parkplatz Ihres Chefs als Briefbeschwerer.
  6. Da jeder Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern die Möglichkeit geben muss sich erleichtern zu können, gibt es noch einen Tipp der Ihnen vielleicht noch aus der Schulzeit bekannt ist. Halten Sie den Kopf so tief wie möglich in die Toilettenschüssel. Falls Sie nicht mehr an den Spültaster kommen, bitten Sie einen Kollegen zu Hilfe. (Vergewissern Sie sich bitte vorher, ob sich reizende oder gar ätzende Reinigungsmittel in der Kermaikschüssel befinden!)

Sollten die Tipps getestet worden sein, so wird um ein kurzes Feedback gebeten. Die Effektivität sollte niemandem vorenthalten werden.

Sollten weitere Hilfen gegen einen bevorstehenden Hitzetod im Büro bekannt sein, so möge man diese bitte in den Kommentaren niederschreiben.

Dienstag, 27. Mai 2008

Apokalypse

Am Mittwoch habe ich es gewagt Einkaufen zu gehen. Den ersten Versuch startete ich in meiner Mittagspause. Auf zum Supermarkt. Auf meiner Liste standen: frischer Knoblauch, frischer Schnittlauch, Ciabattabrote und (natürlich) Kaffee. Die Regale des Supermarkts waren überraschend leer. Die Regale wiesen schon Spinnwebfäden auf. Nanu, was war passiert? Also wieder zurück zur Arbeit.

Nach Feierabend dann in den nächsten Supermarkt. Die Gänge waren überfüllt mit Menschen. Jeder von ihnen schleppte einen monströsen Einkaufszettel mit sich herum. Die Einkaufwägen waren bis oben hin vollgestopft mit Lebensmitteln. Aufgrund des Feiertags schienen die Menschen wieder ein mal vom Hamsterkaufwahn befallen worden zu sein. Sicher glaubte die Hälfte von ihnen fest daran, das die Läden bis zum nächsten Jahreswechel ihre Türen verschliessen. Die andere Hälfte glaubte eher an eine Art Apokalypse.

Mein Blick fiel auf die Brotabteilung. Ah es gibt noch Ciabatta. Unter dem Einsatz meines Lebens stürtze ich mich auf die letzten beiden Brote. Während Rentner mit ihren Gehstöcken auf mich einprügelten schleppte ich mich in die nächste Abteilung.

Kaffee? Knoblauch? Scnittlauch? Absolute Fehlanzeige.

Also raus hier. An der Kasse attackierten sich Renter mit Rollatoren und Pfefferspray. Ich schlüpfte zwischen zwei Seniorinnen durch, die mit Häkelnadeln fechtend um den besten Kassenplatz stritten. Ich sprang auf das Kassenband und hatte es endlich geschafft.

Der Sieg ist mein! Harrrharrr!

Mittwoch, 21. Mai 2008

Bundeswehr

Liebe Mutter, lieber Vater:

Mir geht's gut. Ich hoffe Euch, Annemarie, Klaus, Karl, Willi, Sigrid, Peter und Hans auch. Sagt Karl und Willi dass beim Bund sein jede Landarbeit um Längen schlägt. Sie sollen sich schnell verpflichten, bevor alle Plätze voll sind.

Zuerst war ich sehr unruhig weil man bis fast um 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber nun gefällt mir das mit dem lange ausschlafen. Sagt Karl und Willi man muss nur sein Bett richten und ein paar Sachen vor dem Frühstück polieren.

Keine Tiere füttern, kein Feuer machen, keinen Stall sauber machen oder Holz hacken... praktisch gar nichts. Die Männer müssen sich rasieren, aber das ist nicht so schlimm, es gibt nämlich warmes Wasser.

Das Frühstück ist ein bisschen komisch, mit jeder Menge Saft, Getreide, Eier, aber dafür fehlt völlig Kartoffeln, Schinken, Steaks und das andere normale Zeug, aber sagt Karl und Willi man kann immer neben irgendwelchen Städtern sitzen, die nur Kaffee trinken und das Essen von denen mit deinem eigenen hält dann bis zum Mittag, wenn es wieder was zu essen gibt.

Es wundert mich nicht, das die Jungs aus der Stadt nicht weit laufen können. Wir gehen viel auf "Überlandmärsche" von denen der Hauptfeld sagt, das langes Laufen gut ist für die Abhärtung. Na ja, wenn er das glaubt, als Rekrut kann ich da nichts gegen sagen. Ein "Überlandmarsch" ist ungefähr so weit wie bei uns zum Postamt, aber wenn wir da sind, haben die Städter wunde Füße und wir fahren alle in LKWs zurück.

Die Landschaft ist schön, aber ganz flach. Der Feldwebel ist wie unser Lehrer. Er nörgelt immer. Der Hauptmann ist wie der Bürgermeister. Majore und Oberste fahren viel in Autos und gucken komisch, aber sie lassen einen völlig in Ruhe.

Das wird Karl und Willi umbringen vor Lachen:

Ich bekomme Auszeichnungen für`s Schießen! Ich weiß nicht warum. Das Schwarze ist viel größer als ein Rattenkopf und bewegt sich nicht mal und es schießt auch nicht zurück, wie die Laubrunner Brüder mit dem Luftgewehr.

Alles was du machen musst ist, dich bequem hinlegen und es treffen. Man muss nicht mal seine eigenen Patronen machen. Sie haben sie schon fertig in Kisten.

Dann gibt's noch "Nahkampfausbildung". Du kannst mit den Städtern ringen. Aber ich muss sehr vorsichtig sein, die gehen leicht kaputt. Ist viel leichter als den Stier zu bändigen. Ich bin am besten darin, außer gegen den Voller Sepp, der hat genau am gleichen Tag angefangen wie ich, aber ich hab nur einmal gegen ihn gewonnen. Das wird daran liegen das ich mit meinen 65 Kilos nur 1,70 m bin und er mit seinen 2 Metern und 120 Kilos ist halt etwas schwieriger.

Vergesst nicht Karl und Willi schnell Bescheid zu sagen bevor andere mitbekommen wie das hier läuft und uns die Bude einrennen.

Alles Liebe,

Eure Tochter Maria

Samstag, 3. Mai 2008

Fragenmarathon

Hab mal wieder ein Stöckchen aufgenommen. Diesmal von Station57.net.

1. Weißt Du, wie man die BH-Größe misst?

Theoretisch ja. Nur leider ist die BH-Größe auch markenabhänig, denn ich schwanke immer zwischen zwei Cup Grössen.

2. Was ist Deine Lieblingseissorte?

Total unterschiedlich, je nach Laune. Mein Standartbecher bei heissem Wetter bei meinem Lieblingeisdealer sind drei Kugeln: Erdbeer, Zitrone, Wassermelone. To Go wird es meist Schokolade. Warum das so ist weiß ich nicht.

3. Welche drei Dinge hast Du immer bei Dir, wenn Du unterwegs bist?

Nur DREI? Puh das ist hart. Mein Auto, meine Handtasche und mein schizophrenes Double.

4. Rechts- oder Linkshänder?

Rechtshänder.

5. Welche Zeitungen und/oder Magazine hast Du abonniert?

Meine Eltern haben die "Ruhr Nachrichten" abboniert. Da schau ich beim Essen dann mal drüber, ansonsten nix.

6. Redest Du mit Deinen Blumen?

Ja selbstverständlich. Da mir der "grüne Daumen" fehlt muss ich mich ja zwischendurch mal entschuldigen. Und seitdem ich mit Ihnen rede, ist auch nichts mehr eingegangen.

7. Kennst Du die richtigen Namen Deiner Email-Freunde?

Ich habe keine reinen E-Mail Freunde. Wieso auch?

8. Hattest Du mal ein pinkfarbenes Kleidungsstück?

Pink hat man nie in meinem Kleiderschrank gefunden und man wird es auch nie. Und wenn es jemand wagt mir was in einer solchen Farbe (rosa geht auch nicht) zu schenken, wird das Teil verbrannt. Und die entsprechende Person auch.

9. Beißt Du Dir in die Lippe, wenn Du nervös bist?

Nicht das ich wüsste.

10. Frühaufsteher oder Nachteule?

Ich bin eine Nachteule. Früh aufstehen ist Bah.

11. Kannst Du einen BH mit nur einer Hand öffnen?

Ja, zumindest bei mir selbst. Bei anderen musste ich noch keine BHs öffnen. Auch nicht mit einer Hand.

12. Loft, Villa, Bauernhaus oder einfach nur Wohnung?

Eine Wohnung würde mir ja für den Anfang schon genügen. Aber gegen ein schickes Loft oder eine nette Villa wäre auch nichts einzuwenden.

13. Wie trinkst Du Deinen Kaffee?

Zum einen in großen Mengen. Am liebsten den White Caffè Mocha mit aufgeschäumter Milch, ohne Sahne, einem extra Shot und braunem Zucker von Starbucks. Aber auch mit einem einfachen schwarzen kann man mich durchaus zufrieden stellen.

14. Weißt Du das Alter Deiner Eltern?

Blöde Frage. Ja. Sehr spannend uiuiui.

15. Schau nach rechts, was siehst Du?

Mein Bett und darüber ein gerahmtes Foto von meinem (eigenen!) Auto. Manchmal denke ich das ich deswegen nicht ganz normal bin. Aber wen stört das schon?

16. Kaust Du auf Bleistiften oder Kulis rum?

An Kulis und Druckbleistiften. Hat wenig Kalorien und schmeckt auch nicht holzig.

17. Wenn auf einer Tür steht ‘ziehen’, drückst Du trotzdem?

Nicht wenn es sich vermeiden lässt. Meist gilt desto größer das Schild, desto wahrscheinlicher schenke ich ihm keine Beachtung.

18. Riechst Du an anderen Menschen?

An fremden Menschen bestimmt nicht, da ich nicht weiß ob ich gegebenenfalls meinem Würgreflex im Griff habe. An ausgewählten Exemplaren der menschlichen Rasse sogar sehr gern.

19. Spielst Du ein Instrument?

In meiner Kindheit habe ich Blockflöte gespielt. Diese merkwürdige Geisteskrankheit hielt sich bis zu meinem zwölften Lebensjahr. Dann habe ich mit dem Klavierspielen begonnen, doch das verlor schon nach ca drei Jahren seinen Reiz. Generell singe ich lieber als das ich ein Instrument spiele, auch wenn ich damit wahrscheinlich Hörschäden von anderen Menschen in Kauf nehme.


Dieses Stöckchen darf mal wieder mitnehmen wer will. Viel Spaß dabei!

Freitag, 18. April 2008

Kochen mit Humor

Ich liebe gutes Essen. Und ich koche gerne. Daher wundert es wahrscheinlich niemanden das ich mal wieder im Internet nach einem Rezept gesucht habe.

Ich suchte ein Rezept für Lamm. Ich landete auf einer Seite mit türkischen Kochrezepten. Toll dachte ich, in der Türkei wird gerne Lamm gegessen, da findest du bestimmt was. Hab ich auch, zwar nicht für den Magen, doch zumindest für die Lachmuskeln.
Zutaten: Betrag:

Lamm 3 kg
Mischungsgemüse 2 kg
Kartoffel 1 kg
Knoblauch 200 gr

Reis Pilav Mit Yufka: Betrag:

Yufka 22 pc
Reis 1 kg
Lamm-Leber 250 gr
Piasticho Nuß 3.250 gr
Korinthen 250gr
Margarine 200 gr
Petersilie, Dill, Salz

Vorbereitung :
Nehmen Sie Die Knochen weg, vom Lamm machen Löcher und stellen pc.of Knoblauch darin. Stellen Sie das Gemüse im Lamm. Gekocht 200cc.1 Stunde und gedient mit Reis.

Reis Pilav:
Wait Reis in einem lauen Wasser 1/2hour. Stellen Sie die Pfanne mit einer Margarine und Koch. Fügen Sie alle andere Einzelheit und Koch wieder hinzu. Nachdem das therice in einem Yufka-Koch im Ofen für 30 Minimum stellte und ihm dienen.

Guter Apetite.

Nun einige Sachen kann man sich ja noch herleiten, z.B. das es nicht Betrag heissen soll, sondern es sich hier um eine entsprechende Mengenangabe handelt. Das ich den Koch nicht in der Pfanne brate ist auch klar. Aber was für eine Mengenangabe ist pc?

Dieses und viele andere Lachmuskelstrapazierende Rezepte findet ihr hier! Viel Spaß beim Nachkochen!

Mittwoch, 16. April 2008

Unwichtige Gewohnheiten

Von Consuela hab ich mir ein Stöckchen mitgenommen. Mal was anderes, zwar schon oft gesehen, aber selbst noch nicht ausgefüllt. Sodann:

1.) Setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2.) Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
3.) Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
4.) Gib das Stöckchen am Ende deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5.) Hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog/Website, dass sie “getagged” wurden.

[eins]
Ich habe ein ausgeprägtes und lautstarkes Aggressionsverhalten gegenüber sogenannten "Caoslenkern", "Sonntagsfahrern" und "Mittelspurschleichern". Derbe Flüche und der Versuch diese minderbemittelten Personen mitsamt ihren Autos von der Strasse zu hupen sind keine Seltenheit. (Das Weghupen hat leider noch nie funktioniert!)

[zwei]
Meine Abhänigkeit von Kaffee. Ohne dieses braune Gold würde ich kaum einen Tag überleben. Derweilen würde mich mein Lieblingskaffeedealer Matthias (im Starbucks Dortmund) doch sehr vermissen.

[drei]
Ich habe keine Uhr die richtig geht. Alle Uhren gehen mindestens fünf Minuten vor. Ein Akt der Selbstmanipulation, den ich schon seit Jahren betreibe und der nicht mehr abzugewöhnen ist.

[vier]
Ich kann alles in meiner Handtasche unterbringen, aber nichts darin wiederfinden. Vor allem Schlüssel verstecken sich so manches Mal in der finstersten Ecke dieses schwarzen Lochs.

[fünf]
Ich bin ein leidenschaftlicher Zapper. Es gibt Menschen die behaupten, dass ich in der Lage wäre zwei Sendungen gleichzeitig zu sehen. Wenn da nur nicht diese Tonverzögerung wäre...

[sechs]
Ich bin ein absoluter Morgenmuffel. Wer mich morgens schon vollquatscht riskiert sein Leben. Ich mache bei dem Gedröhne meines ersten Weckers auch nicht die geringsten anstalten mich zu bewegen. Nachdem meine Musikanlage angesprungen ist (etwa fünf Minuten später) kann es passieren das sich eins meiner Augenlider ein wenig hebt. Doch vom Aufstehen bin ich immernoch weit entfernt. Erst mein Handywecker schafft es mich aus dem Bett zu kriegen, aber auch nur weil es dann allerhöchste Eisenbahn wird. Sonst schaffe ich es nicht mehr meinen Kaffe zu trinken.

Da ich allerdings einen schlechten Wurfarm habe, lass ich das Stöckchen hier zum mitnehmen.