Freitag, 18. April 2008

Kochen mit Humor

Ich liebe gutes Essen. Und ich koche gerne. Daher wundert es wahrscheinlich niemanden das ich mal wieder im Internet nach einem Rezept gesucht habe.

Ich suchte ein Rezept für Lamm. Ich landete auf einer Seite mit türkischen Kochrezepten. Toll dachte ich, in der Türkei wird gerne Lamm gegessen, da findest du bestimmt was. Hab ich auch, zwar nicht für den Magen, doch zumindest für die Lachmuskeln.
Zutaten: Betrag:

Lamm 3 kg
Mischungsgemüse 2 kg
Kartoffel 1 kg
Knoblauch 200 gr

Reis Pilav Mit Yufka: Betrag:

Yufka 22 pc
Reis 1 kg
Lamm-Leber 250 gr
Piasticho Nuß 3.250 gr
Korinthen 250gr
Margarine 200 gr
Petersilie, Dill, Salz

Vorbereitung :
Nehmen Sie Die Knochen weg, vom Lamm machen Löcher und stellen pc.of Knoblauch darin. Stellen Sie das Gemüse im Lamm. Gekocht 200cc.1 Stunde und gedient mit Reis.

Reis Pilav:
Wait Reis in einem lauen Wasser 1/2hour. Stellen Sie die Pfanne mit einer Margarine und Koch. Fügen Sie alle andere Einzelheit und Koch wieder hinzu. Nachdem das therice in einem Yufka-Koch im Ofen für 30 Minimum stellte und ihm dienen.

Guter Apetite.

Nun einige Sachen kann man sich ja noch herleiten, z.B. das es nicht Betrag heissen soll, sondern es sich hier um eine entsprechende Mengenangabe handelt. Das ich den Koch nicht in der Pfanne brate ist auch klar. Aber was für eine Mengenangabe ist pc?

Dieses und viele andere Lachmuskelstrapazierende Rezepte findet ihr hier! Viel Spaß beim Nachkochen!

Donnerstag, 17. April 2008

Helden meines Alltags

Es passierten tagtäglich Heldentaten. Ein Feuerwehrmann der unter Einsatz seines Lebens seinem Job nachgeht oder auch nur der Nachbarsjunge der der verzweifelten alten Lady von gegenüber die Einkäufe in den dritten Stock schleppt. Für die Helden selbst sind solche Taten meist nichts Weltbewegendes, doch den Menschen denen sie geholfen haben bedeutet es viel mehr als man denkt.

In meinem Leben gab es auch schon so manchen Helden. Ihre Taten versuche ich an dieser Stelle zu würdigen.

Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an einen Mann, der meine über alles geliebte Bartagame Chipsey für eine gute Woche bei sich aufgenommen hat. Dieses Tier bedeutet mir unheimlich viel und nach der Trennung von meinem Freund wusste ich einfach nicht wohin mit ihr. Ich hatte zwar schon jemanden der sie bei sich aufnehmen wollte, aber er musste erst noch die entsprechende Räumlichkeit dafür herrichten. Björn bemerkte meine Verzweiflung und bot mir seine Hilfe an. Er hörte sich mit Engelsgeduld meine Pflegeanweisungen an und kümmerte sich gradezu rührend um mein Schätzchen. Es gibt tatsächlich noch jede Menge Menschen, auf die man sich verlassen kann! Und er gehört definitiv dazu.

Das alles wäre trotzdem nicht möglich gewesen, ohne meinen Lieblingsgelegenheitsmisanthrop! Er kutschierte meinen Hausdrachen mitsamt Behausung von A nach B, da ein Transport des Terrariums in meinem Matchbox-Auto nicht machbar ist. Und er musste monatelanges Lästern und Selbstmitleid meinerseits ertragen, wie so viele aus meinem Freundeskreis.

Dank auch an Jesse, die mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt und sich nicht zu Schade ist mal mit anzupacken, wenn es was zu tun gibt! (Absolute Powerfrau!) An Flessi, die immer eine Schulter zum Ausheulen für mich breit hält. Wen man auf jeden Fall noch erwähnen muss ist Torben! Ich weiß das ich ihn zwischenzeitlich unheimlich genervt haben muss, doch er stand (und steht!) stets an meiner Seite.

Nicht das jetzt alle denken ich würde jetzt so richtig sentimental werden, ich finde einfach das wir in der heutigen viel zu schnelllebigen Zeit, so manches Mal ein durchaus angebrachtes DANKE gerne mal vergessen. Ich habe noch nicht einmal der Hälfte der Leute an dieser Stelle gedankt die es wirklich verdient hätten, aber sie hier alle aufzuzählen würde mich Tage, wenn nicht sogar Wochen am Schreiben halten. Ich denke an dieser Stelle werden sich die Richtigen bestimmt angesprochen fühlen.

Mittwoch, 16. April 2008

Unwichtige Gewohnheiten

Von Consuela hab ich mir ein Stöckchen mitgenommen. Mal was anderes, zwar schon oft gesehen, aber selbst noch nicht ausgefüllt. Sodann:

1.) Setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2.) Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
3.) Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
4.) Gib das Stöckchen am Ende deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5.) Hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog/Website, dass sie “getagged” wurden.

[eins]
Ich habe ein ausgeprägtes und lautstarkes Aggressionsverhalten gegenüber sogenannten "Caoslenkern", "Sonntagsfahrern" und "Mittelspurschleichern". Derbe Flüche und der Versuch diese minderbemittelten Personen mitsamt ihren Autos von der Strasse zu hupen sind keine Seltenheit. (Das Weghupen hat leider noch nie funktioniert!)

[zwei]
Meine Abhänigkeit von Kaffee. Ohne dieses braune Gold würde ich kaum einen Tag überleben. Derweilen würde mich mein Lieblingskaffeedealer Matthias (im Starbucks Dortmund) doch sehr vermissen.

[drei]
Ich habe keine Uhr die richtig geht. Alle Uhren gehen mindestens fünf Minuten vor. Ein Akt der Selbstmanipulation, den ich schon seit Jahren betreibe und der nicht mehr abzugewöhnen ist.

[vier]
Ich kann alles in meiner Handtasche unterbringen, aber nichts darin wiederfinden. Vor allem Schlüssel verstecken sich so manches Mal in der finstersten Ecke dieses schwarzen Lochs.

[fünf]
Ich bin ein leidenschaftlicher Zapper. Es gibt Menschen die behaupten, dass ich in der Lage wäre zwei Sendungen gleichzeitig zu sehen. Wenn da nur nicht diese Tonverzögerung wäre...

[sechs]
Ich bin ein absoluter Morgenmuffel. Wer mich morgens schon vollquatscht riskiert sein Leben. Ich mache bei dem Gedröhne meines ersten Weckers auch nicht die geringsten anstalten mich zu bewegen. Nachdem meine Musikanlage angesprungen ist (etwa fünf Minuten später) kann es passieren das sich eins meiner Augenlider ein wenig hebt. Doch vom Aufstehen bin ich immernoch weit entfernt. Erst mein Handywecker schafft es mich aus dem Bett zu kriegen, aber auch nur weil es dann allerhöchste Eisenbahn wird. Sonst schaffe ich es nicht mehr meinen Kaffe zu trinken.

Da ich allerdings einen schlechten Wurfarm habe, lass ich das Stöckchen hier zum mitnehmen.

Sonntag, 13. April 2008

Mark Twain

Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.

Mittwoch, 9. April 2008

Herzklopfen

Komm her mein Liebster. Komm zu mir und nimm mich in deine starken Arme. Beschütze mich vor allen Ungerechtigkeiten dieser Welt. Deine feste, klare und doch so liebevolle Stimme ungarnt meine Sinne. Ich lege den Kopf auf deine Brust und lausche dem rythmischen Pochen deines Herzens. Dein gleichmäßiger Atem wirkt beruhigend auf mich. Ich atme deinen dezenten Duft ein und bin wie verzaubert. Ich sehe in deine Augen und möchte in aller Ewigkeit darin versinken. Du lächelst mich an und ich verliere mein Herz endgültig - an dich. Ich spüre deinen Atem auf meiner Haut, es ist nicht einmal eine Berührung und doch läuft mir ein Schauer über den Rücken. Ich geniesse deine Anwesenheit und schöpfe Kraft aus dir. Deine leicht rauhe Hand fährt zärtlich über meinen Hals. Ich schließe meine Augen und besinne mich ganz auf dich. Deine Lippen berühren meine Wange und ich habe ein Gefühl, als bliebe die Zeit stehen. Die Luft ist wie elektrisiert. Ich streiche dir über dein Gesicht, halte ein bei deinen Lippen, komme dir näher.

Ja so etwas denke ich mir aus, wenn ich einsam bin. Na und? Ist das nicht normal? Nein bestimmt nicht, aber ich bin ja auch nicht normal. Und im Moment unheimlich einsam. Und nein, ich mutiere nicht zum Groschenromanschreiber.

Nur leider bin ich auch Realist. Das zu akzeptieren ist nicht leicht, aber notwendig.

Von daher schreibe ich nun das Realistenende.

Du lächelst mich an, gibst mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Die Welt dreht sich wieder. Ein wenig zu schnell. Was war denn das? Mir wird schwindelig. Du fängst an zu sprechen: "Schön das du da bist! Ich muss dir dringend jemanden vorstellen! Das ist Theresa!" Ein blondes Perückenschaf kommt auf mich zustolziert. Du strahlst vor Freude als du sie erblickst. Sie trägt rosa Nagellack zu ihrem süffisanten Lächeln. Ich kenne sie. Sie hat sich wahrscheinlich (mal wieder) mit ihrem Anabolikafreund gezofft und wird ihn (wieder mal) mit jemand anderen zur Weißglut treiben. Am liebsten würde ich ihr perfektes Gesicht zerkratzen. Ich überschlage grob die Halbwertzeit ihrer Beziehungen und gebe Euch so in etwa fünf bis sechs Wochen. Dann wirst du mit gebrochenem Herzen vor meiner Haustür stehen und ich werde dir Beistand leisten. Du legst den Arm um ihre Taille und küsst sie. Warum SIE? "Laß uns doch zusammen einen Kaffee trinken gehen!", flötest du. Sie wirft mir einen vernichtenden Blick zu. "Nein danke, ich lass euch zwei Täubchen lieber allein!", entgegne ich und mir dreht sich der Magen um. Ich drehe mich um, steige in mein Auto und suche das Weite.

Mark Twain

Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.