Mittwoch, 26. März 2008

Geschmacksfragen

Ich war vor kurzem mal wieder im Heimes in Dortmund. Genauer gesagt am Montag, denn da hatte mein geliebtes Starbucks geschlossen! Wegen der schönen Männer dort habe ich mich ja mittlerweile im Griff, trotz das ich immer noch Single bin.

Diesmal war es etwas anderes was mich völlig aus den Socken gehauen hat.

Seit einiger Zeit hörte ich schon Gerüchte über Firmen, die zwei der beliebtesten Getränke dieser Welt miteinander vereinen wollen. Vor etwa zwei Wochen sah ich dann zum ersten Mal das es sowas tatsächlich schon gibt. Allerdings war es ein Import aus Frankreich. Doch ich ahnte ja nicht wie weit es wirklich war.

FRITZ KOLA, eine Cola Marke aus Hamburg, versucht seit Anfang 2003 auf dem globalen Markt Fuß zu fassen. Das besondere an der FRITZ KOLA ist der hohe Koffeingehalt. Er liegt bei 25 mg/100 ml (eine Standartcola hat 10 mg/100 ml) und nutzt so den laut Lebensmittelrecht zulässigen Gehalt an Koffein für Cola voll aus. Neben der "normalen" Cola gibt es natürlich auch eine Light-Version. Es werden auch verschiedene Geschmacksrichtungen wie z.B. Melonenbrause, Apfel-Kirschschorle, Zitronenlimonade und Apfelschorle, die unter dem Namen FRITZ-LIMO vertrieben werden.

Und nun die Sorte bei der Koffeinjunkies voll auf ihre Kosten kommen: Kola-Kaffee-Brause! Der Geschmack ist der absolute Wahnsinn! Nun ein Beschreibungsversuch: Es schmeckt nach einer sehr kräftigen Cola, doch wenn sie langsam den Rachen hinunterfließt breitet sich der Kaffeegeschmack auf der Zunge aus. Es war der Himmel auf Erden! Kaffeegeschmack in einem Erfrischungsgetränk! Das reizvolle an diesem Getränk ist nicht der hohe Koffeingehalt (wenn es darum ginge könnte ich auch einen Energy-Drink zu mir nehmen), sondern der Geschmack nach Kaffee UND nach Cola! Test it!

Dienstag, 25. März 2008

Entspannung!?

Ach war das schön. Ganze 10 Tage nicht zur Arbeit gehen zu müssen und dafür nur 4 Urlaubstage zu verwenden. Feiertage sind schon was feines.

Doch anstatt mich bei diesem Sauwetter in meine Bettdecke einzuwickeln und Philadelphia oder etwas ähnlich deprimierendes zu gucken (der Film ist super, keine Frage!) hab ich mich dann doch etwas mehr Action entschieden.

Natürlich durfte ein ausgedehntes Shoppingerlebnis nicht fehlen, ebensowenig wie ein Karaokeabend und ein Szeneclubbesuch. Selbstverständlich muss auch etwas Kultur dabei sein, auch ein tolles Abendessen mit ausgesprochen netter männlicher Begleitung, ein stilvolles Kaffeekränzchen mit meiner Dessertkönigin und nicht zu vergessen ein wenig in der Tuningszene schnuppern. Des weiteren musste noch ein DVD-Abend her und ohne Tanz würde auch was in meinen Urlaub fehlen.

Von bestimmten Erlebnissen werde ich noch ausführlicher Bericht erstatten. Anfragen werden zur Kenntnis genommen.

Nun wer mich kennt weiß das ich das alles ohne Probleme hintereinander bekomme. Nebenbei habe ich noch Rumkugeln selbst gemacht, noch an einem zweiten DVD-Abend teilgenommen, war in mehreren Szenelokalen und trotz das ich nie vor 4 Uhr morgens im Bett war, fühlte ich mich großartig. Ich bin mal gespannt wie lange dieses Feeling noch anhält.

Ich habe es bei all diesem Freizeitstreß sogar noch geschafft einen ganzen Tag in meinem Bett zu liegen und von Schottland zu träumen. Und von meiner Burg, die ich irgendwann mal hoffentlich haben werde.

Zsa Zsa Gabor

Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen Fehler: sie sind uninteressant.

Alles klar?

Neulich im Jiggers:

J: Lass mich raten, zum stillen Örtchen geht es da vorne die Toilette runter?

Freitag, 14. März 2008

Schmerzvolle Dinge

Die drei schmerzvollsten Dinge der Welt:

- Etwas zu brauchen, das man hasst

- Jemanden zu lieben, der einen zerstört

- Jemanden zu vermissen, den man liebt.

Donnerstag, 13. März 2008

Atmen

Es gibt diese Tage, da ist der Schritt aus dem Bett schon der erste Schritt in die falsche Richtung. Diese Tage kommen auch ganz ohne Vorwarnung. Es wäre ja auch zu schön, wenn man sowas im Vorhinein wüsste, einfach für den Tag Urlaub einreicht und diesen ersten Schritt so weit wie möglich hinauszögern könnte.

Da man nun nicht Bescheid weiss steht man auf, fällt im Halbdunkel über die Hausschuhe und geht ins Bad. Beim Einstieg in die Dusche rutscht man so richtig schön aus und die Kante der Duschewanne bohrt sich in das ungeschickte Fleisch. Da habe ich dann zum ersten Mal tief durchgeatmet und mir gesagt: "Wenn der Tag schon so anfängt, dann kann es eigentlich nur noch besser werden." Dieses Durchatmen kam an diesem Tag noch mehrmals zum Einsatz.

Beispielsweise als sich über mir wieder die geistige Diarrhö von irgendwelchen Flachpfeifen ergossen hat. Da kann ein tiefes Durchatmen wahre Wunder auf die innere Ruhe bewirken. Das kann auch gut für das pysische Wohlbefinden sein, wenn man sich dadurch beherrscht und gewissen Leuten nicht die Meinung sagt.

Auch sonst ist Atmen eine tolle Erfindung. Der durchschnittliche Mensch atmet 12-15 Mal in der Minute, das wären 720-900 Atemzüge in der Stunde bzw 17.280-21.600 Mal am Tag! So, mit diesem unglaublichen Erkenntnissen könnt ihr jetzt angeben gehen. Ich gehe nun ins Bett, weiteratmen.